Beacons lassen Snack-Automaten sprechen!

Beacons lassen Snack-Automaten sprechen!

Physical Web ermöglicht es Snack-Automaten, interessante Informationen an ihre Nutzer zu senden

Google’s Physical Web bietet die Möglichkeit, aus jedem beliebigen Gegenstand mit Hilfe eines Beacons ein smartes, sprechendes Gerät zu machen, mit dem man über sein Mobiltelefon kommunizieren kann. (Was genau ist Physical Web?)

Infografik Physical Web - auch in Snack-Automaten

 

Beacons können URLs über das Eddystone Protokoll senden

Über Beacons, die in den Automaten installiert sind und das Eddystone Protokoll unterstützen, kann man eine URL senden, die vom Android Betriebssystem ohne spezifische App empfangen werden kann. So bekommen die Smartphone Nutzer einen Hinweis, dass zu dem Gerät digitale Information in Form einer Landingpage zur Verfügung stehen und sie mit dem Gerät über ihr Smartphone interagieren können. 

Beaconinside hat es sich zur Aufgabe gemacht mit Hilfe von Physical Web Snack-Automaten aus der Anonymität zu holen und zu digitalen Touchpoints für die Kunden der Automatenbetreiber zu machen. So können sowohl für die Betreiber als auch für Marken wertvolle Daten zum Kaufverhalten an den Automaten, gesammelt werden.

 

Nützliche Information für die Kunden

Automaten sollen Kunden aufklären, informieren, und auch Feedback einholen können, aber auch interessante Daten liefern, wie Frequentierung, Rush Hours usw.

Zeigt der Kunde am Automaten konkretes Interesse an einem Produkt, kann er via Smartphone und URL ergänzende Produktinformationen wie Nährwertangaben oder Allergen-Kennzeichnungen abrufen. Auch Hinweise auf Rabatt-Aktionen oder Bezahl-Varianten wären denkbar. Der Beacon sendet hierbei eine URL, die das Gerät aufruft. Die Weiterleitung auf die Inhalte dieser URL wird durch die verknüpfte Daten Management Plattform (DMP) verwaltet. So kann man dem Beacon nach Bedarf verschiedene URLs zuweisen, ohne den Beacon jedes Mal konfigurieren zu müssen.

Dadurch vereinfacht sich für die Kunden das Suchen nach ganz spezifischen Information, die sie nur in diesem Kontext und vor Ort brauchen.

 

Das erste Projekt mit Snack-Automaten aus Berlin

Das erste Projekt war die Installation von Beacons in Berliner U-Bahnhof-Automaten der Theo Public Vending GmbH. Den Kunden wurde die Möglichkeit gegeben Feedback zum Angebot im Automaten zu geben. 

Was als Test gestartet war, hat ziemlich schnell gezeigt, dass mehr und mehr Käufer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und die Theo Public Vending GmbH hat bereits nach kurzer Zeit bis zu 10 ausgefüllte Formulare am Tag erhalten. „Uns ist dabei aufgefallen, dass besonders zwei Produkte vermehrt von Kunden gewünscht wurden. Wir haben uns diesen Wünschen angenommen und die beiden Produkte nun testweise gelistet“, so  Theo Public Vending GmbH Geschäftsführer Richard Stummer. Dank der Beacons weiß das Unternehmen genau, über welchen Automaten, welches Feedback gekommen ist und kann so Produktsortimente auch standortbezogen optimieren.

Für Marken und Firmen ist diese Technology auch spannend. So haben Beaconinside und Theo Public Vending eine mehrphasige Abverkaufskampagne für Mondelēz International gestartet. Das Snacking-Unternehmen möchte mit der Marke Oreo neue Wege gehen, um seine Konsumenten zu erreichen und nutzt dafür – von Beaconinside vermittelt – die Infrastruktur des Automatenbetreibers. Hier wurden tatsächlich schon durch Beacons mehr Nutzer erreicht und dadurch mehr Abverkauf erzielt.

 


Die Analyse der generierten Daten und die Steuerung der Beacon Infrastruktur geschieht über die Proximity DMP.

Google , trommsdorff + drüner und Steinbeis School haben zusammen mit der GfK zu diesem Case eine Studie verfasst und auch eine Befragung durchgeführt. Die Ergebnisse unterstützen die Vision, die Beaconinside verfolgt: Den Kunden Mehrwerte und echte “Digital Experience” in der Offline Welt bieten.

Hier geht es zur Studie.